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Diagnostik

Unterbauchschmerzen können viele Ursachen haben. Wenn Sie den Verdacht haben, an Endometriose zu leiden, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen. 

Das Erstgespräch:

Bei Ihrem ersten Termin wird die Ärztin / der Arzt:

  • Ihre medizinische Vorgeschichte erheben (Operationen, Medikation)
  • Nach Charakter und Lokalisation der Schmerzen fragen
  • Mit Ihnen einen Plan für weitere Diagnostik entwickeln oder Therapieoptionen vorschlagen 

Folgende Untersuchungen können durchgeführt werden:

  • Gynäkologische Untersuchung: Um Auffälligkeiten festzustellen (z.B. Zysten, Narben)
  • Vaginaler Ultraschall: Der Ultraschall kann Endometriose nicht sicher feststellen oder ausschließen, jedoch zur Diagnosefindung beitragen (z.B. bei Endometriosezysten) 
  • Evtl Planung weiterer Untersuchungen (MR, Koloskopie)

Sie können außerdem gefragt werden, einen Fragebogen zur Lebensqualität zu beantworten um den Fortschritt Ihrer Behandlung zu überwachen.

Bereiten Sie sich auf das Erstgespräch vor:

  1. Schreiben Sie alle Symptome nieder (auch wenn sie evtl. nicht zusammenhängen)
  2. Verfassen Sie eine Liste Ihrer Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel (Dosis, Menge, Häufigkeit)
  3. Bereiten Sie eine Liste mit Fragen vor, die sie an die Ärztin / den Arzt richten möchten

Laparoskopie

Die aussagekräftigste Methode, um Endometriose zu diagnostizieren ist die Visualisierung durch eine diagnostische Laparoskopie, bei der Proben zur Diagnosesicherung entnommen werden können. Hierbei handelt es sich um einen kleinen operativen Eingriff, der in Vollnarkose durchgeführt wird.

Sie gibt Aufschluss über Lokalisation, Ausdehnung und Größe der Endometrioseherde. Diese Herde werden entfernt oder koaguliert. Je nach Schweregrad kann, falls notwendig, eine ausgedehntere Operation im Anschluss geplant werden.